Sonntag, 5. Februar 2012

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ÖZB am Scheideweg: Quo vadis ohne Haider

Oktober 14, 2008 von  
Kategorie: Politik

Die BZÖ steht vor einem Trümmerhaufen. Nach dem tragischen Tod von BZÖ-Chef Jörg Haider am vergangenen Wochenende wird Stefan Petzner der Nachfolger. Damit begibt sich die Partei auf einen sehr schwierigen Weg, da nun ohne den Rechtspopolisten der Weg der BZÖ in der Politik weiter fortgeführt werden muss. Der Mann ist gerade einmal 27 Jahre alt und hat schon einer der schwersten Jobs derzeit in Österreich inne. In dieser Position hatte sich der Herr Petzner höchstens in ein paar Jahren einmal gesehen, als Ziehsohn des Herrn Haiders sollte er langsam und behutsam aufgebaut werden. Er sollte eines Tages die Partei führen, die Partei wie einst der Rechtspopolist Haider unter sich vereinen. Doch nun kommt diese Aufgabe schneller als im selbst lieb war auf ihn zu. Der Parteivorstand reagierte nach dem Unfalltod Haiders sehr schnell und wählte den ehemaligen Pressesprecher des Rechtspopolisten zum neuen Parteichef der BZÖ. Der Herr Petzner ist sich seiner Sache schon sehr bewusst, denn er geht davon aus, das er in sehr große Schuhe schlüpfen wird. Doch er war sich sicher, dass er damit nicht fallen werde sondern den eingeschlagenen Weg der Partei fortführen werde. Auf der ersten öffentlichen Pressekonferenz ohne Haider wurden seine Taten gewürdigt, Petzner selbst war den Tränen nahe. Es wird spannend wie sich die ÖZB ohne den Rechtpopolisten Haider weiterentwickeln wird.

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