Mini-GPS-Modul: Infineon startet durch
Oktober 14, 2008 von Markus
Kategorie: Technik & Elektronik
Der Halbleiterhersteller Infineon hat vor kurzem eine Mini-GPS-Modul präsentiert, mit dem in Zukunft auch winzige Mobiltelefone GPS-Anwendungen nutzen können. Die Hülle der Elektronikkomponente besitzt nun ein Volumen von 3,75 Kubikmillimeter und zeigt die Abmessungen von nur 2,5 mal 2,5 mal 0,6 Millimeter auf. “Das GPS-Modul ist damit um über 60 Prozent kleiner als das nächstgrößere, vergleichbare Wettbewerbsprodukt”, erklärte die Infineon-Sprecherin Monika Sonntag. Das GPS-Empfangs-Frontend besitzt den wunderschönen Modellnamen “BGM681L11″ und enthält den GPS-LNA-Chip (Low Noise Amplifier) von Infineon, daneben auch einen Eingangs- und einen Ausgangsfilter mit starker Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrostatischen Ausbrüchen. Die Filter müssen lästige Interferenzen abwenden. Zu den voluminösen Herausforderungen bei der Entstehung von GPS-Komponenten zählt, dass die Module auf der einen Seite eine hohe Empfindlichkeit und auf der anderen Seite eine weitgehenden Immunität entgegengesetzter Interferenz-Signalen aufzeigen sollten. Somit werden LNAs und Filter zu unersetzliche Faktoren für das GPS-Modul. Infineon geht davon aus, dass die GPS-Funktionen in Zukunft eine Art Standart wird und alle Mobilfunktelefone damit in Zukunft ausgestattet werden sollen. “Mit dem hoch integrierten GPS-Empfangs-Frontend-Modul BGM681L11 unterstützt Infineon die Hersteller von Mobiltelefonen dabei, GPS auch ins kleinste Handys zu integrieren”, erläuterte Michael Mauer, Senior Marketing Director für Silicon Discretes bei Infineon Technologies.
