San Juan: Kultur

Die karibische Insel Puerto Rico gehört zu den Außengebieten der USA, ist aber wesentlich deutlicher durch die spanische Kolonialzeit geprägt. Im Jahr 1521 wurde die Hauptstadt San Juan von diesen gegründet, 1898 ging die gesamte Insel an die USA über. Nach wie vor ist aber Spanisch die Alltagssprache, obwohl die meisten Bewohner natürlich auch Englisch sprechen.
Dank der Zugehörigkeit zu den Vereinigten Staaten geht es Puerto Rico wirtschaftlich ziemlich gut und San Juan ist recht gepflegt. Besonders die kulturträchtige Altstadt mit ihren wunderschönen Kolonialbauten ist spätestens seit der Überarbeitung im Kolumbusjahr 1992 ein echtes Kleinod. Genau wie die imposante Festungsanlage La Fortaleza gehört die Altstadt von San Juan zum UNESCO-Weltkulturerbe. Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Stadthalle Alcaldia, die Gouverneursresidenz und das Wohnhaus Casa Blanca, die alle im typischen Kolonialstil erbaut wurden. Den schönsten Überblick verschafft ein Spaziergang über die ehemalige Stadtmauer aus dem 17. Jahrhundert. Ebenfalls zum Schlendern geeignet ist der prächtige Botanische Garten in der Stadt. In der Hauptstadt befinden sich auch einige kulturelle Einrichtungen, wie das Del Parque Theater und das Opernhaus Teatro Tapia. Das Dominikanische Kloster aus dem frühen 16. Jahrhundert ist heute Heimat des Kulturinstituts Puerto Ricos. Wer sich für mehr Wissenswertes über Land und Leute interessiert wird in den Museen für Kunst und Geschichte, für Völkerkunde, für lateinamerikanische Grafik und Kolonialarchitektur oder im Museo de Arte fündig.

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