Unfallversicherung: Darauf sollte man achten

Bekanntermaßen passieren die meisten Unfälle im Haushalt. Da dieser Bereich, genauso wie Unfälle in der Freizeit oder beim Ausüben von Sport oder Hobbys nicht von der gesetzlichen Versicherung abgedeckt werden, entscheiden sich viele Versicherungsnehmer für zusätzliche private Policen. Dabei lohnt es sich die Leistungen und Konditionen der einzelnen Anbieter genau zu überprüfen, um im Unglücksfall auch wirklich ausreichend abgesichert zu sein.
Natürlich setzt sich niemand gerne damit auseinander, was passiert wenn ein Unfall einmal schwerwiegende und irreparable Schäden nach sich zieht. Bevor man sich für eine Unfallversicherung entscheidet, sollte man sich aber genau überlegen, was man in diesem Fall braucht und was nicht, denn im Tarif- und Leistungsdschungel fällt es schwer sich zurecht zu finden. Grundsätzlich gilt: teuer ist nicht gleich gut und nicht alle Extras sind sinnvoll. Genesungsgeld, Krankenhaus-Tagesgeld und die Abdeckung kosmetischer Operationen sollten beispielsweise besser anderweitig zu versichern, weil sie sonst die Beiträge erhöhen und trotzdem im Krankheitsfall (sondern nur bei Unfällen) nicht gezahlt werden. Auch Sonderleistungen wie die Prämienrückgewähr, wenn man die Versicherung nicht gebraucht hat, oder der Todesfallschutz sind überdenkenswert. Wichtigstes Entscheidungskriterium bei der Police sollte die Höchstsumme, die im Invaliditätsfall gezahlt wird, sein. Hier gilt 100.000 Euro als Untergrenze, so eine Versicherung ist schon ab 90 Euro im Jahr zu haben. Am günstigsten ist dabei ein Progressionstarif, bei dem im höchsten Schadensfall mehr als die Basis-Versicherungssumme gezahlt wird. Mehr als eine Progression von 350 % ist allerdings nicht unbedingt empfehlenswert, weil die Unterschiede zwischen den einzelnen Invaliditätsstufen nicht so drastisch sind.

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