Urlaubsregion in der Ukraine: die Krim

Die Krim ist eine eine Halbinsel im Schwarzen Meer und gehört zur Ukraine. Schon lange ist die wunderschöne Region ein beliebtes Ziel für Osteuropäer und Russen, allerdings ist die Krim in Westeuropa als Urlaubsziel noch nicht so bekannt. Dabei ist die Landschaft traumhaft und erinnert ein bisschen an die Toskana.
Ein Teil der Halbinsel besteht aus Naturschutzgebieten, aber ach der landwirtschaftlich genutzte Teil ist schön, denn hier wird überwiegend Wein angebaut. Hier kommt auch der berühmte Krimsekt her. Neben der landschaftlichen Schönheit gibt es auf der Krim auch einige Kulturschätze zu entdecken, dazu gehört beispielsweise die Basilika in Chersones. Auch der russische Adel der Zarenzeit hat zahlreiche, prunkvolle Bauten hinterlassen. Dazu gehört auch der weiße Palast, der 1911 für die Zarenfamilie errichtet wurde. Beeindruckend ist auch der Woronzow Palast, der 1848 fertig gestellt wurde und dessen Fassade maurische Elemente enthält. Eine landschaftliche Sehenswürdigkeit ist der Berg Aj-Petri, der über 1000 Meter in die Höhe ragt. Außerdem gibt es unzählige Höhlen auf der Krim, darunter auch faszinierende Tropfsteinhöhlen wie die Marmorhöhle. Ebenfalls eine Hinterlassenschaft der Zaren ist der großzügige Botanische Garten, der schon seit 200 Jahren besteht. Er beheimatet Pflanzen, die nur hier auf der Krim wachsen, wie beispielsweise der ‚Kleinfruchtige Erdbeerbaum’. Der wohl bekannteste Ort der Krim ist Jalta, das nicht nur ein wunderschöner Badeort ist, sondern auch durch die Konferenz von Jalta berühmt wurde, auf der nach dem zweiten Weltkrieg über die Zukunft Deutschlands entschieden wurde.

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